Torsten Renz

Torsten Renz: Die Vorwürfe sind zu schwerwiegend, um sie einfach zur Tagesordnung überzugehen - Vorgänge am Gymnasium in Hagenow müssen aufgeklärt werden

Medienberichten zufolge hat am Robert-Stock-Gymnasium in Hagenow rund ein Drittel des diesjährigen Abiturjahrgangs die Prüfungen nicht bestanden. In ihrer Abschlussrede erhob eine Schülerin zudem schwere Vorwürfe gegen Unterricht, Abiturvorbereitung und schulische Abläufe. Die CDU-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat deshalb eine schriftliche Stellungnahme des Bildungsministeriums beantragt. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Torsten Renz:

„Eine hohe Durchfallquote bei den Abiturprüfungen wirft Fragen auf, vor allem dann, wenn gleichzeitig Vorwürfe über Unterrichtsausfall, häufige Lehrerwechsel und eine unzureichende Vorbereitung auf die Prüfungen im Raum stehen. Diese Vorwürfe müssen sachlich geprüft und aufgeklärt werden. Es geht nicht darum, einzelne Lehrkräfte oder die Schule vorschnell zu verurteilen, sondern darum, Transparenz für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Öffentlichkeit herzustellen. Wir erwarten vom Bildungsministerium eine umfassende Einordnung der Ergebnisse und eine belastbare Darstellung der Unterrichtssituation in der Oberstufe. Dazu gehören insbesondere Angaben zu ausgefallenem Unterricht, Vertretungsunterricht und der Vorbereitung des Abiturjahrgangs.“